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Rewel Ti Projekt

Das Rewel Titanium soll ein Grand Fondo werden, das ich für Brevets oder lange Fahrten einsetze. Der Rahmen wurde bestellt und die Schaltgruppe gekauft. Auch einige Kleinteile wurden schon angeschafft.

Der Rahmen

In meinen Überlegungen zu dem Rad für die Langstrecke, bin ich in meinen recherchen imer wieder auf Titanräder gestoßen. Durch mein Basteln an Rädern aus den Jahren 2020 und 2021, habe ich den Beschluss gefast ein Rad vom Rahmen auf selber aufzubauen. Mit diesen zwei Ideen habe ich mich auf die Suche gemacht. Nach vielen Recherchen und Inspiration von Bekannten und Freunden, habe ich mich für einen Titanrahmen von Rewel entscheiden. Zu der Entscheidung hat auch ein Testbericht von 2014 beigetragen den ich bei RoadBike gefunden habe. Über die Internetseite (www.rewel.com) habe ich Kontakt zu Leo Santa aufgenommen. Als Start haben wir die Geometrie von meinem C64 benutzt da ich dazu bereits eine Zeichnung vorliegen hatte. Die Anpassung den gemacht wurden: Reach verkürzt, Lenker weiter nach oben (ca. 3 cm höher), Kettenstrebe etwas verlängert und Bremskabel innenverlgt (um Rahmentaschen ungestört anbringen zu können). Liefertermin: voraussichtlich Ende Februar 2022.

Rewel Zeichnung für die Bestellung
Durchmesser und Abstände

Die Laufräder

Für das Rad brauche ich einen robusten Laufradsatz mit Nabendynamo. Ich habe mich entschieden mir einen Laufradsatz bauen zu lassen und habe in verschiedenen Rennrad-Foren dazu recherchiert. Letztendlich habe ich zwei Laufradbauer angeschrieben (einen aus Frankfurt und einen aus Köln). Der Frankfurter Laufradbauer hat auf meine E-Mail nicht geantwortet und da ich eine sehr schnelle Antwort aus Köln erhielt, habe ich mich für Zarko entschieden.

Aufbau des Laufradsatzes:

  • DTSwiss RR511 28“ Felgensatz
  • SON Dynamo QR
  • DT350 HR- Nabe
  • DT 1,8/1,6 Speichensatz, schwarz
  • Campagnolo Freilauf

Die Gabel

Columbus Futura SLX lässt 28mm Reifen zu

Die Schaltgruppe

Der Steuersatz

Chris King I8 Für 1-1/8” zu 1-1/4”tapered Gabelschaft. ZS44/28,6 | EC44/33

Farbe: matte jet

Da der Steursatz bei Händlern in Deutschland nur eingeschränkt verfügbar war (nur in Farben die ich auf keinen Fall haben wollte), habe ich diesen bei einem Händler in den USA bestellt. Die Lieferung hat gut funktioniert. Der Endpreis war, inklusive Versand und Zoll, auf dem gleichen Niveau wie bei den deutschen Händlern.

Der Lenker

(18.01.2022) Bei dem Lenker habe ich mich nach einiger Recherche für den 3T Superergo PRO entschieden. Das ausschlaggebende war, dass er in Foren für seine Ergonomie gelobt wurde. Persönlich fahre ich viel mit den Händen an den Schalthebeln oder an den Ecken über den Schalthebeln, genau da scheinen die Stärken dieses Lenkers zu liegen.

Habe mich für die Pro Version aus Aluminium entschieden, da ich bei eventuellen Stürzen unterwegs keine Sorgen haben möchte. Lenker habe ich in der 31,8 mm/44 cm Version bei Probikeshop bestellt, da ich vielleicht Auflieger verwende und ausreichend Platz am Lenker für verschiedene Anbauten haben wollte.

Der Vobau

Der 3T Vorbau hat mir nicht gefallen, da ich an die Schrauben mit meinem Drehmomentschlüssel nicht gut an die Schrauben komme. Daher habe ich nach einem Vorbau von einem anderen Hersteller gesucht. Letztendlich habe ich mich zwischen dem Easton EA70 und dem FSA ENERGY SCR 6° für den letzteren entschieden. Der FSA scheint etwas leichter zu sein und war zudem beim gleichen Händler wie der Lenker verfügbar.

Optisch ist es bestimmt nicht ideal das Cockpit mit verschiedenen Herstellern aufzubauen, wird sich noch zeigen wie das Endergebnis aussieht.

Update 18:02.2022

Die Laufräder von Zarko sind angekommen und auch noch divese Kleinteile (Campgnolo Schaltzugführung, Dynamik Montagpaste für den Lenker, 3T Lenkerband Prendo Tough, Conti Race Schläuche). Heute Abend werde ich mich dranmachen den Lenker anzubringen und vielleicht schon einige andere Teile anbauen.

Update 21.02.2022

Weitere Teile für das Projekt sind heute angekommen. Die Schnellspanner und der Sattel.

Bei den Schnellspannern wollte ich eigentlich auf ein Campagnolo Prdukt zurückgreifen, da ich ja die Chorus Gruppe ans Rad baue. Bei der Suche nach den Schnellspannern in den verschiedenen Onlineshops sind mir jedoch diese von Hope ins Auge gefallen. In einer Rezension wurden sie wegen der Robustheit gelobt und letztendlich gefiel mir auch die Optik besser.

Der Sattel

Da habe ich mir so viele Gedanken gemacht, welches Modell soll ich nur nehmen? Da ich auf meinen zwei anderen Rennern schon den Nago Evo Pass von Prologo fahre, habe ich letztendliche zu dem Prologo Dimension 143 gegriffen. Ich hatte auch den neuen Flite Boost Endurance TI316 Superflow von Selle Italia im Auge, dieser kostet aktuell jedoch das doppelte.

Beides sind Sätel mit kurzer Nase. Diese Art von Sattel passt voraussichtlich besser zu dem Rad wenn man es mit Aufliegern fährt. Muss sich noch in der Praxis zeigen ob meine Überlegungen richtig sind.

Update 03:04.2022 – Rad fertiggestellt

Pedale

Habe mich für die LOOK Kéo 2 Max Carbon Pedale entschieden. Auch wenn es mit SPD Platten leichter ist zu gehen, passen dür mich diese mit dem Rad nicht zusammen. Unterwegs werde ich die Cleets mit den Schutzbedeckungen benutzen um doch einigermaßen gehen zu können. Für den Notfall nehme ich einfach ein paar Flip-Flops mit.

Flaschenhalter

Der Elite Moreo Inox ist es geworden. War eher eine wirtschaftliche Entscheidung. Der Flaschenhalter SILCA Sicuro Titan war mir zu teuer.

Lenkerband

3T Prendo Tough fahre ich auch auf meinem Gravel Rad.

Aus weichem und und haltbaren PU-Material, einer Dicke von 3,0 mm und 130g Gewicht, finde ich dieses Band ideal. Auch bei Regen und Nässe verhält sich das Band sehr gut. Die Haltbarkeit finde ich sehr gut, am Gravel habe ich null Abnutzung bis jetzt.

Reifen

Bei der Bereifung ist es der Conti Grand Prix GT in 28-622 geworden. Die 28mm Breite soll auch bei etwas schlechteren Straßen noch reichen. Die Pannensicherheit und der Rollwiederstand sind nach meiner Einschätzung auch gut.

Fertiges Rad 03.04.2022

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